DGA Frühjahrs-Auktionen

Der neue Katalog erscheint am 15. Februar 2019

Glossar Immobilien der Deutschen Grundstücksauktionen AG

A

Ackerzahl:

Die Ackerzahl ist ein Maßstab zur Kennzeichnung der Qualität von Ackerflächen. Diese Ackerzahl (AZ) ist relevant für die Bewertung von Grundstücken. Je höher die Zahl, desto höher die Ertragsfähigkeit für landwirtschaftliche Zwecke.

Altbau:

Mit Altbau werden vorwiegend vorhandene Gebäude, die vor 1948 entstanden sind, bezeichnet. Meistens entsprechen sie auch einer bestimmten Zeitperiode.

Altersvorsorge:

Ein bezahltes Haus oder Eigentumswohnung können eine wichtige Säule der Altersvorsorge sein, es entlastet das Budget damit der Ruhestand möglichst belastungsfrei abläuft. Geldanlage in einen Sachwert. Altersvorsorge hängt auch mit der Zukunftsplanung zusammen. Auch in der Anlageberatung dienen persönliche Gespräche als Grundlage für eine individuelle Vorsorgeempfehlung.

Anderkonto:

Treuhandkonto eines Notars für die Verwahrung von Fremdgeldern. Nicht der Besitzer, sondern der Notar o.Ä. verfügt über das Konto.

Annuität:

Ein jährlich gleichbleibender anwendbarer Betrag für ein Darlehn oder eine Hypothek. Er setzt sich aus einem laufend abnehmenden Zinssatz und einem laufend zunehmenden Tilgungsanteil zusammen. Es gibt Annuitätendarlehen, Annuitätenrechner.

Auktion:

Eine periodische Form der Marktveranstaltung, bei der die versteigerte Ware an den Höchstbietenden oder Meistbietenden veräußert wird. Auktionen kommen in vielen Variationen vor und mit den unterschiedlichsten Auktionsgütern. Bekannt sind Kunstauktionen und Internetauktionen und die Auktionen von Immobilien.

Ausstattung:

Die im Haus dazugehörigen Einrichtungsgegenstände und die Qualität der Bauweise, sowie die dabei verwendeten Materialien.

B

Barwert:

Der Rechenwert, der die künftigen Erträge einer Immobilie erfassen soll. Häufig genutzt auch in der Finanzmathematik.

Baugrenze:

Eine von der Gemeinde festgelegte Grenze, die eine Fläche markiert und innerhalb der gebaut werden darf.

Baukredit:

Mit Baukredit wird eine Kontoabwicklung bezeichnet, für die während der Bauzeit Zahlungen anfallen, er wird nach der Fertigstellung des Gebäudes konsolidiert. Darüber hinaus können noch Restschulden bestehen.

Belastungsverzeichnis:

Liegt bei den Bauämtern der Gemeinde vor. Es werden die Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks vermerkt, sofern sie von öffentlichem Interesse sind.

Bebaubarkeit:

Wenn ein Grundstück bebaut werden möchte, muss grundsätzlich eine Baugenehmigung vorliegen. Wenn jedoch nicht zwingend eine Baugenehmigung vorliegen muss, dann genügt eine Bestätigung der zuständigen Behörde, dass das Bauvorhaben begonnen werden darf.

Bebauungsplan:

Planungsrechtliche Mindesterfordernisse, die das Baugebiet beschreiben und an die sich gehalten werden muss. Der Bebauungsplan ist beim Bauamt einsehbar und dient der Entwicklung und Ausführung der Raumplanung.

Belastung:

Die Belastung im finanziellen Sinn, beispielsweise beim Bauen, sollte 40% des Nettofamilieneinkommens nicht überschreiben, denn die eigene Belastung im Verhältnis zum Einkommen, sollte beim Bau oder beim Kauf eines Objektes nicht überschritten werden.

C

Courtage:

Der Lohn eines Maklers für einen Vertragsabschluss. Bei Grundstücks- oder Immobilienvermittlungen werden üblicherweise drei bis sechs Prozent des Kaufpreises fällig. Courtage, Maklergebühr und Provisionen weichen in ihrer Höhe in den Bundesländern voneinander ab.

D

Darlehensbewilligung:

Rechtlich verbindliche Zusage eines Darlehnsgebers über die Gewährung eines Darlehens.

Duplex- Wohnung:

Wohnung auf zwei Stockwerken, häufig auch Galeriewohnung genannt.

E

Eigenkapital:

Vermögenswerte, die für die Immobilienfinanzierung eingesetzt werden. Dazu gehören: Bargeld, Bank- und Sparguthaben, Wertpapiere, eigenes unbelastetes Grundstück und Bausparguthaben.

F

Flurstück:

Kleinste Buchungseinheit für Grundstücke des Katasteramtes.

G

Gebäudewertermittlung:

Ein normiertes Verfahren, welches genau durch Rechtsvorschriften geregelt ist, bestimmt den aktuellen Mark- oder Verkehrswert einer Immobilie.

Grundstücksfläche:

Die Grundstücksfläche wird in Quadratmetern gemessen und gibt die Gesamtgröße eines Grundstücks an. In der Land- und Forstwirtschaft gibt es noch Bodenrichtwerte und Bodenzahl.

Gutachterausschuss:

Sammelt und stellt aktuelle Daten aus dem Immobilienmarkt sicher.

H

Hypothek:

Ein im Grundbuch eingetragenes Pfandrecht auf einem Grundstück. Es dient den Gläubigern zur Sicherung ihrer Forderungen gegenüber dem Grundeigentümer.

I

Immobilienfonds:

Eine gemeinschaftliche Kapitalanlage in Liegenschaften, die von einer Fondsleistung nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird.

Immobiliengutachter:

Immobiliengutachter können den Zustand einer Bestandsimmobilie beurteilen und den realen Marktwert ermitteln. So können Immobilienkäufer einen guten Einblick in ihr Wunschobjekt bekommen und können zudem ihr Wissen bei der Verhandlungsbasis stärken.

Indexklausel:

Indexklauseln sind nur gültig, wenn der Mietvertrag für mindestens fünf Jahre abgeschlossen wird. Die Indexklausel ist eine vertragliche Vereinbarung, wonach die Anpassung des Mietzinses an veränderte wirtschaftliche Rahmbedingungen einem Index folgt. Auch Wertsicherungsklausel in Verträgen.

J

Jahresnettomiete:

Bezeichnet die Gesamtmiete pro Jahr abzüglich Heiz- und Betriebskosten.

K

Kataster:

Ein amtliches Verzeichnis aller Grundstücke in einer Gemeinde.

Kaution:Ein Sicherheitsmittel für den Vermieter einer Mietsache (für eventuelle Mietschulden). Die Kaution muss von dem Vermieter verzinslich und getrennt von seinem Vermögen angelegt werden.

L

 

M

Mietpreisbremse:

Gilt grundsätzlich bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen und nicht bei Neubauten. Ob der Wohnungsmarkt als angespannt zu bezeichnen ist, legen die jeweiligen Länder fest. Die Vergleichsmiete wird dem Mietspiegel vor Ort entnommen. Bei angespanntem Wohnungsmarkt soll die Mietpreisbremse verhindern, dass bei Neuvermietung die Miete maximal 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

N

O

P

Q

R

Rückkaufswert:

Wenn man seine, beispielsweise Kapitallebensversicherung, kündigt, ist der Rückkaufswert die Geldsumme, die man von seiner Lebensversicherung ausgezahlt bekommt.

S

Schönheitsreparaturen:

Darunter versteht man Renovierungsarbeiten, mit denen gebrauchsbedingte Abnutzungserscheinungen in Räumen beseitigt werden. Beispielsweise gehören dazu:
-Streichen und Tapezieren von Wänden
-Lackieren von Heizkörpern

T

Tod des Mieters:

Grundsätzlich endet das Mietverhältnis nicht durch Tod, es sei denn es wurde auf Lebenszeit geschlossen. Das Mietverhältnis wird dann durch die Erben fortgeführt bzw. gekündigt.

U

V

W

Wohnungsprivatisierung:

Wenn Bund und Länder (vorwiegend) ihre Wohnbestände der öffentlichen Hand in den privatrechtlichen Bereich überführen.

Z

Zweitwohnungssteuer:

Erstmals in 1973 erhoben, dient diese Steuer, die von der Gemeinde erhoben wird, der Besteuerung einer Zweitwohnung. Steuerpflichtig ist immer der Inhaber also Nutzer der Wohnung, unabhängig ob er Eigentümer, Mieter oder Nutzungsberechtigter ist.